01Mar2014

NORDIA designt neue Schaltschrank-Gehäuse zur Werkzeugüberwachung

Unternehmen

Geschrieben von: Sven Ulrich

Unterschiedliche Module, montiert und verbunden auf einer Hutschiene - nicht nur technisch, sondern auch optisch modern und perfekt.

Über 10-jährige Partnerschaft

Die vor 30 Jahren gegründete Firma PROMETEC mit Sitz in Aachen ist ein führender Hersteller von Systemen zur Überwachung von Werkzeugmaschinen, Werkzeugen und Bearbeitungsprozessen in der spanenden Fertigung. Im Bereich der Gehäuse und Bauteile zählt die NORDIA seit über zehn Jahren zu den Lieferanten von PROMETEC. Als es im vergangenen Jahr darum ging, die Überwachungs-Hardware der PROMETEC im Zuge einer Neukonstruktion auf ein neuartiges modulares Konzept umzustellen, war die NORDIA „nicht der einzige Kandidat“, so Werner Braun, Hardware-Entwickler von PROMETEC. Doch die Vorgehensweise der Meldorfer hat die Aachener schnell überzeugt.

Neukonstruktion unter Zeitdruck

„Eine Messe stand bevor, und wir wussten recht genau, wie das neue Schaltschranksystem aussehen sollte, das wir dort präsentieren wollten“, blickt Werner Braun auf das Frühjahr 2013 zurück. Er trat mit verschiedenen Lieferanten in den Dialog. „Von der NORDIA bekamen wir sofort sehr plausible Rückfragen und auch konkrete Vorschläge.“ Ergebnis war, dass aus Fertigungsgründen einige Änderungen am Bauplan vorgenommen wurden. Außerdem brachte die NORDIA zur Kostenersparnis andere Metalle ins Spiel. Braun: „Die Methodik der NORDIA, bereits in die Konstruktion alle Belange der späteren Fertigung einzubeziehen, war für uns von erheblichem Wert. Dies hat letztlich auch wertvolle Zeit beim Bau erster Prototypen gespart.“

Unerwartete Qualität in der Beschriftung

Zusätzlich überraschte die NORDIA das PROMETEC-Team mit der Qualität bei der Beschriftung der Bauteile. „Die Ausstellungsstücke zur Messe wollten wir natürlich besonders werbewirksam mit unserem Firmenlogo und sehr präziser Beschriftung versehen“, erzählt Werner Braun. „Zunächst waren unsere Vorstellungen recht vage, wie das Problem zu lösen sein könnte.“ Durchaus bestand die Sorge, mit Etiketten oder aufgeklebten Hinterglas-Drucken vorlieb nehmen zu müssen. Stattdessen lieferte die NORDIA aber aus Eigenfertigung saubere Siebdrucke – „in perfekter Qualität, die sehen prima aus“. Auch die Passgenauigkeit der Vorserien-Gehäuse, so Werner Braun, war für einen Messe-Prototypen außergewöhnlich präzise.

Nur noch ein kleiner Schritt zur Perfektion

„Das Einzige, was nicht ideal lief: Die Boxen-Module, die im Schaltschrank an die Hutschiene geklipst werden, hielten zwar prima, wackelten aber ganz leicht – da hatten beide Seiten etwas zu viel Vorsicht walten lassen“, so Braun. Doch auch das wird bereits mit der nächsten Charge behoben sein – und der Serienproduktion steht dann nichts mehr im Wege. Braun: „Bei diesem Projekt mit der NORDIA ist wirklich alles perfekt gelaufen.“